"Schließlich ein Kuriosum: Eine Bearbeitung von Teilen aus 'Carmen' von Georges Bizet für Bläsernonett. Einige Arien, Intermezzi und natürlich die Gassenhauer waren von A. Tarkmann - nicht unkritisch - arrangiert, und es machte den jungen Künstlern sichtlich Spaß, die Stücke zu spielen. Zugeworfene thematische Bälle, plötzlich abgebrochene und dann solistisch beendete Themen oder Floskeln, die durch alle Instrumente laufen, amüsierten auch die zahlreichen Zuhörer und animierten nach dem 'Torerolied' zu vorzeitigem Applaus."
(Werbeck, Wiesbadener Tageblatt, 28.01.85)

"Einer alten Tradition folgend, wo man ganze Opern in Bläserbesetzung umschrieb, um sie als Gartenmusik aufführen zu können, hatte diese Operation der junge Musiker Andreas Nikolai Tarkmann zu Georges Bizets Oper 'Carmen' vollzogen. Hier (...) waren Befürchtungen, daß man einen Aufguß der zur Zeit so populären Melodien zu hören bekommen würde, völlig unbegründet. In der Bearbeitung durch Tarkmann und in der Darbietung durch [das Orfeo-Ensemble] kam eine ganz eigenwillige Musik von originellem Charakter zum Vorschein, die statt des spanischen Kolorits einen ganz durchgeistigten Habitus trug. (...)
Der Arrangeur hütete sich auch davor, einzelne Instrumente in großen Arien brillieren zu lassen, sondern erzielte durch beständige Abwechslung in der führenden Stimme eine unglaubliche Farbigkeit der Klangwelt. Nie rutschte so die Darbietung ab in populäre Trivialität, sondern blieb immer auf hohem künstlerisch-geistigem Niveau."
(Dr. Eckart Zundel, Südkurier, 17.02.86)

"Mit Georges Bizets 'Carmen'-Melodiebogen brachte das Ensemble, nun um die Querflöte verstärkt, Populäres zu Gehör. Mit sicherem Gespür für die Möglichkeiten dieser Besetzung hatte Andreas Nikolai Tarkmann die Stücke eigens für das Orfeo-Nonett arrangiert. Mit perlenden Läufen, lichten und dunklen Klangfarben, differenzierter Dynamik gelang den Musikern hier eine dramatische Darstellung dieser herrlichen Bühnenmusik."
(Frank Golschewski, Schwarzwälder Bote, 07./08.06.86)

"Andreas N. Tarkmanns Bearbeitungen entpuppten sich als gelungener Wurf, zumal auch die Mitglieder des Bläser-Ensembles [der Musikhochschule Hannover] akkurat, mit Witz und musikalischer Verve spielten. Orchestervorspiele, Melodien und Arien aus Bizets 'Carmen' zeigten Tarkmanns Geschick, musikalischen Humor sensibel zu dosieren. (...) Die nicht nur für Tarkmann, sondern auch für die Bläser schwierigeren Aufgaben lieferte Mozarts 'Cosi fan tutte' (...) Das alles war launig, teils überraschend und sensibel aus dem 'Brio' der 'Cosi'-Partitur herausgefiltert."
(ms, Hannoversche Allgemeine Zeitung, 17.11.87)

"Die hier zu hörenden Bearbeitungen hatte vielmehr Andreas N. Tarkmann besorgt, ein praktisch, journalistisch und volksbildnerisch vielseitig tätiger Musiker und Musikbearbeiter aus Hannover. Man muß ihm zugestehen, daß er bei diesen Bearbeitungen mit viel Geschick vorgegangen ist."
(wiw, Braunschweiger Zeitung, 16.02.88)

"Danach hieß es dann, zumindest in der Phantasie, Vorhang auf für Mozarts Cosi fan tutte (So machen es alle). Gemacht hat es in diesem Falle ein Hannoveraner, der Komponist Andreas Tarkmann: Er wandelte auf den Spuren Mozarts und seiner Zeitgenossen, die von gängigen Opern zwecks lukrativer Verbreitung gern derartige Harmoniemusiken anfertigten, und schneiderte dieser Buffo-Oper ein schillerndes und instrumentengerechtes Bläserarrangement. Was die Serenata Classique-Musiker wiederum sichtlich animiert hatte: Sie lieferten nämlich ein virtuos-kapriziöses Husarenstück ab (...). Kurzum: diese Opernauszüge waren nicht nur ein Ohrenschmaus, sondern auch eine Demonstration moderner Bläserkunst - oder frei nach Mozart: so gekonnt machen es nur wenige."
(Rainer Neumann, Hannoversche Allgemeine Zeitung, 02/1990)

"Der Höhepunkt dieses Konzerts kam (...) mit Prokofieffs 'Peter und der Wolf' in der Fassung von Andreas Tarkmann."
(z.r., Hamburger Abendblatt, 23.12.91)

"gelangen ihm raffinierte, stets Bläser-freundliche Arrangements, kurz: eine Bereicherung des Bläser-Repertoires. (...) Das ist sicher nichts für Puristen. Prokofjews Musik auf ein Bläserensemble reduziert, mit allen unvermeidbaren Veränderungen der Klangcharakteristik; aber die eigens für 'hr-brass' geschaffene Bearbeitung von Andreas N. Tarkmann geht mit soviel stilistischem Geschick vor, daß auch diese Version in ihrer Mischung aus Eigenständigkeit und Werktreue hörenswert erscheint..."
(stü, NZ, 11/91)

"Doch letztlich brilliert Alix Dudel mit den bittersüßen Pleureusen von Friedhelm Kändler, die seit den Anfängen ihrer Brettl-Karriere Andreas Tarkmann so revuemäßig arrangiert, als gingen die fesche Lola und die Mädis vom Chantant gemeinsam ins Maxim."
(Alexandra Glanz, HAZ, 02.12.92)

"Tarkmann vermeidet klug jede die intime Besetzung überfordernde Ausdrucksgröße, um statt dessen die konstruktive Qualität des reinen Bläserklangs zu betonen, ganz in dem Sinne, wie es Strawinsky formuliert hat: 'Blasinstrumente scheinen mir besser geeignet als andere Instrumente, eine gewisse Rigidität der Form wiederzugeben'."
(Wolfgang Stähr, Das Orchester, 03/1993, über die Einspielung 'Romeo und Julia' durch das Ensemble Villa Musica)

"Tarkmanns Fassung folgt rhythmisch und selbstverständlich auch melodisch weitestgehend dem Original. Aber die Bilder erhalten nicht nur anderes Kolorit, nicht nur eine deutlichere Kontur, nicht nur einen variierten Ausdrucksstil, sondern auch eine Substanz, die über das bloß Deskriptive hinausgeht, weshalb die dargestellten Figuren, Landschaften, Gebäude und Menschenmassen an Lebendigkeit, an Charakter, an Eloquenz gewinnen."
(Simon Neubauer über Mussorgskys 'Bilder einer Ausstellung' als Bläserarrangement, Weserkurier, 01.05.93)

"Das Albert-Schweitzer-Oktett spielte eine 'Cosi fan tutte'-Fassung des Hannoveraner Harmoniemusik-Spezialisten Andreas N. Tarkmann. Bei dieser stilechten Bearbeitung, die den Geist von Mozarts komödiantischer Faschingsoper einfängt, ist die Sinnfrage nach wenigen Takten vergessen. Mozarts Phantasie und Humor blitzen aus jeder Phrase. Das ist beste Unterhaltungsmusik nach klassischem Muster."
(Martina Helmig, Berliner Morgenpost, 09.01.94)

"Delikat und duftig schließlich auch das Schlußbonbon: die beliebte Nußknackersuite von Tschaikowsky im raffinierten Arrangement von Andreas Tarkmann als Harmoniemusik für Bläsernonett mit Kontrabaß. Die reizende Bearbeitung tat dem Original keine Gewalt an, schon gar nicht in der überaus feinsinnigen und anmutigen Interpretation des ausgezeichneten Ensembles der Kammerphilharmonie."
(Wofgang Hockmann, Ems-Zeitung, 06.05.94)

"Welch eine Freude hätte Franz Liszt gehabt, wenn er seine Ungarische Rhapsodie Nr. 14, f-Moll, gehört hätte. In einer Bearbeitung des hannoverschen Komponisten Andreas Tarkmann geriet diese magyarische Volkshymne ebenso kapriziös wie heroisch."
(fi, Aller-Zeitung, 04.10.94)

"Nicht alle berühmten Ouvertüren, Arien und Szenen aus Mozarts berühmten Opern fanden ihre zeitgenössischen Bearbeiter für die im 18. Jahrhundert so beliebten 'Bläserharmonien'. Das Linos-Ensemble versucht im Verein mit dem stil- und sachkundigen Andreas Tarkmann diese Lücken jetzt aufzufüllen. Mit der vorliegenden dritten Folge erfreut es die Mozart-Freunde wiederum durch superb vorgetragene Bläserkammermusiken, als hätte der Meister alles höchst persönlich arrangiert."
(Gerhard Pätzig, Fono Forum, 12/94)

"Die musikalische Umsetzung von Shakespeares Schauspiel gewann in der Transkription durch Andreas Tarkmann, der unter anderem auch für das gleiche Ensemble eine Umarbeitung für Tschaikowskys 'Nußknacker' geliefert hatte, eine völlig andere Struktur. Die fast bombastische Klangfülle eines Symphonieorchesters, wie sie vor allem im berühmten 'Hochzeitsmarsch' häufig aufgespielt wird, machte einer individuellen Klangzeichnung Platz, die den einzelnen Stimmen hinreichend Raum zur feinsinnigen Interpretation ließ."
(pm, Rheingau-Echo, 20.07.95)

"Das Bläserensemble Sabine Meyer eröffnete sein Konzert mit der von Andreas N. Tarkmann bearbeiteten Harmoniemusik zu Mozarts Oper 'La clemenza di tito', einer Kammerversion, die den Instrumentalisten viel technische Perfektion abverlangt, aber auch Orchesterfarbe benötigt. (...) Hier spiegelte sich der leichte, vitale Duktus der Musik wider; hier bekam der Zuhörer eine Interpretation Mozartscher Tonsprache zu hören, die aus dem Koloratur- und Verzierungswillen große dynamische Einheiten formte."
(Natascha Pflaumenbaum, Göttinger Zeitung, 02/96)

„…fand das (…) Ensemble nach der Pause zu noch größerer Dichte. Dies war allerdings nicht nur dem technischen und interpretatorischen Können der Bläsersolisten der Deutschen Kammerphilharmonie zu verdanken, sondern stellte ganz klar auch einen Verdienst Andreas Tarkmanns dar, der die ursprünglich von Josef Triebensee geleistete „Don Giovanni“-Umarbeitung nochmals behutsam auf die speziellen Bedürfnisse des Bläserensembles angepaßt und dabei vor allem den Klarinetten und Hörnern wesentlich mehr Spielraum eingeräumt hatte. (…) Mit diesen Änderungen gelang den Bläsern eine enorm vielschichtige Umsetzung der kompositorischen Substanz des Mozartschen Originals.“
(pm, Rheingau Echo, 01.08.96)

„Seine [Tarkmanns] Fassung [Harmoniemusik von Schuberts „Alfonso und Estrella“] schafft strukturelle Karheit, formt mit großem Geschick bläsertypische Begleitfiguren, in die sich die übertragenen Gesangslinien geschmeidig einbetten. Auch das Linos-Ensemble war mit blitzsauberer Intonation und kompaktem Klang um eine vitale Darstellung bemüht.“
(Rü, Kölner Stadt-Anzeigert, 28.01.97)

„Der hannoversche Komponist Andreas N.Tarkmann hat die Teile [aus dem Ballett „der Nußknacker“] in der Tradition der Harmoniemusik des 17.und 18.Jahrhunderts bearbeitet und zu einer Suitenfolge mit eigener Dramaturgie umgestellt. Bisweilen dünnte er den Satz zum Duo oder begleitetem Solo aus. Die Beiträge einzelner Instrumente konnten von punktueller Kürze sein, die sich im engmaschigen energetischen Netz des Ensembles zu einem vielfarbigen Klangmosaik in schwungvollen melodischen Bögen und dramaturgischer Stimmigkeit zusammenfanden.“
(kös, Frankfurter Rundschau, 12.8.97)

"Andreas Tarkmanns Bearbeitung der gesamten Bühnenmusik op. 61 des Mendelssohn-'Sommernachtstraums' überzeugte mit aparten Klangmischungen, behendem und luzide-klarem Sound."
(Gerrit Pressnitz, FAZ, 10.08.97)

"Die pfiffigen Bearbeitungen Andreas N. Tarkmanns sind das Pfund, mit denen man beim potentiellen Käufer Interesse wecken kann; insbesondere seine Version des 'Sommernachtstraums' von Felix Mendelssohn-Bartholdy für Bläserensemble. Eingegangen ist darin - freilich in anderer Reihenfolge - die komplette Bühnenmusik, ausgenommen die Ouvertüre. Tarkmann, als Pianist, Dirigent und Komponist eine Mehrfachbegabung, hat bereits für Sabine Meyer und das Staatstheater Hannover erfolgreich gewirkt. Wer seine fein gestrickte Version des 'Sommernachtstraums' hört, dem fehlt eigentlich nichts. Dies ist natürlich auch der präzise artikulierenden, sehr effektbewußten Interpretation der Deutschen Kammerphilharmonie zuzuschreiben.(...) Dabei agieren sie wirklich als Solisten. Jeden einzelnen beläßt Tarkmann in seinem Part Freiräume, die als unverzichtbare Facette einen Teil des Ganzen bilden."
(Gero Schließ, Fono Forum, 12/97)

"Beim Thema Bearbeitungen scheiden sich die Geister. Wer dabei allerdings die Nase allzusehr rümpft, muß damit rechnen, daß er mit einem dezenten Hinweis auf die bearbeitungsfreudigen alten Meister einen kleinen Dämpfer aufgesetzt bekommt. Bearbeitungen hin, Bearbeitungen her - wenn sie so geschickt, geschmackvoll und kess gemacht sind wie im Falle der 'Freischütz'- und 'Carmen'-Arrangements von Andreas Tarkmann und Roger Harvey, wenn sie so exquisit musiziert werden wie vom Blechbläser-Ensemble der Berliner Philharmoniker, dann kann man auch Spaß daran haben."
(Eckart Schwinger, Der Tagesspiegel, Berlin, 09.02.98)

„Die Bühnenmusik zu Shakespeares Elfenspiel erhält hier ein neues, aufregendes Klanggewand.(…) Tarkmann, Komponist, Dirigent und Pianist, beschränkt sich nun auf die Farben von Holz und Blech, ohne jedoch an Ausdruckskraft zu verlieren. Im Gegenteil, die durchsichtige, kernig-schlanke Instrumentation pulsiert mit einer Lebendigkeit, die ansteckt.“
(Jan Rolf Müller, Neue Musikzeitung, 3/98)

"The fine Wind Ensemble music series from MDG continues with this colourful release containing a version of the music from Romeo and Juliet masterfully arranged. What indeed matters is that the music is indeed fun. The music as heard here is full of bright contrasts, and appealing detail."
(Fanfare zu der Einspielung "Romeo und Julia" durch das Ensemble Villa Musica)

„Gespielt wurde eine überaus dankbare Bearbeitung [Schubert, Harmoniemusik zu „Alfonso und Estrella“] von Andreas N.Tarkmann, der im Duisburger Konzert anwesend war und bei einem Opernabend ohne Stimmen die Voraussetzung für wundervolle Gesänge der Instrumente schuf“.
(Michael Tegethoff , RP Duisburg, 30.01.97)

„Zum Einstieg [des Konzerts der Philharmonischen Kammersolisten Stuttgart] konnte man sich an Rossinis allerliebster Ouvertüre zum „Barbier von Sevilla“ erfreuen, hier in einer köstlichen Septettbearbeitung. Und siehe da: aus dem an sich schon subtil instrumentierten Orchesterstück wurde entzückende, fein ziselierte Kammermusik. (…) Es war zu merken, mit welchem Vergnügen und, notabene, Können das Ensemble sich die Musik vornahm.
(Eberhard Stiefel , Das Orchester, 7-8/97)

"Das bezaubernde musikalische Genrebild [Rossinis Klavierkomposition 'Un petit train de plaisir'] würde kaum jemand kennen, wäre da nicht das Allroundtalent Andreas N. Tarkmann. Der in Hannover lebende Oboist, Dirigent, Komponist und Arrangeur hat es kongenial für Orchester instrumentiert und sich dazu eine stilvoll-witzige Textinterpretation ausgedacht, die Weißenborn simultan in das Klangbild einbaute."
(al, Die Glocke, 06.05.98)

"Von [Tarkmanns] Mussorgsky-Bearbeitung schwärmt der Es-Klarinettist [Thomas Hunziker] in höchsten Tönen: 'Tarkmann präsentiert eine Palette geradezu unglaublicher Farben, weil er neben Bass- und Es-Klarinette noch verschiedene Trompeten, Fagott und Kontrafagott einsetzt.' Schwierig zu spielen? 'Aber sicher', beteuert Hunziker, 'denn wir haben es hier neben den rhythmischen Vertracktheiten mit einer enormen Klangfülle zu tun. Und die darf unter keinen Umständen zerbröseln.' Jedenfalls läßt die Auswahl gerade dieser Blasinstrumente mit ihren vielfältigen Möglichkeiten des Dämpfens, des kammermusikalisch-transparenten Musizierens und der Steigerung zum orchestralen Klangbild eine bewußte Anti-Haltung zur bekannten Ravel-Fassung mit ihrer impressionistischen Farbgebung zu."
(Elisabeth Feiler, CH-Live Aargauer Zeitung Magazin, 08.05.98)

"Weil die Originalbilder, die der Suite 'Bilder einer Ausstellung' zugrundeliegen, eher unbekannt sind, lud man Künstler ein, neue Bilder zu den elf Sätzen zu kreieren.(...) Allerdings durfte man sich nicht zu intensiv auf die Bilder konzentrieren, sonst hätte man das ungemein farbenreiche und packende Arrangement von Tarkmann nicht in seiner ganzen Aussagekraft erfassen können."
(Jürg Haller, CH-Aargauer Zeitung, 11.05.98)

"Heute, zwei Jahrhunderte nach ihrer Blütezeit, findet Harmoniemusik wieder größere Beachtung. Das ist einerseits hochqualifizierten und engagierten Ensembles wie dem Albert-Schweitzer-Oktett zu verdanken, andererseits aber sicherlich der Hörfreude, altbekannte Werke in neuem Gewande zu erleben. Andreas N. Tarkmann, einer der besten Arrangeure unserer Tage, hat nun für eben dieses Ensemble drei Opern-Highlights 'auf die harmonie' gesetzt: Carmen, Die lustigen Weiber von Windsor und Titus. Freuen sie sich auf einen Opernabend der ganz besonderen Art!"
(Burkhard Schmilgun, jpc-courier, 06/1998)

„[Diese Information] erweitert der moderne Bearbeiter Andreas N.Tarkmann in seinen Beiheft-Erläuterungen zur vorliegenden Produktion mit dem einleuchtenden Hinweis, auch ungewohnte Perspektiven bekannter Werke zu präsentieren und damit ein neues Hinhören zu bewirken... In der Praxis bedeutet dies den Einsatz einer kreativen Fülle von virtuosen, harmonischen und parodierenden Ideen, deren Realisierung vom Albert-Schweitzer-Oktett hier mit superb-kammermusikalischer Perfektion und gelgentlichem Augenzwinkern gemeistert wird.“
(Gerhard Pätzig, Klassik heute, 09/98)

„Dabei spricht der fesselnde Höreindruck seiner originellen ihn [Tarkmann] von allen etwaigen Vorwürfen frei. Tarkmann fügt die Suiten nicht nur in veränderter dramaturgischer Ordnung zusammen, sondern verleiht den bekannten Stücken auch gänzlich unerhörte Klangfarben und variiert sie durch hinzugefügte Ornamentik. So mutiert zum Beispiel die Habanera unter seiner Hand nachgerade zu einem neuen Werk. Reizvoll auch die Umsetzung der beiden Bassetthorn- bzw. –klarinetten-Arien aus dem „Titus“, die in Sextettbesetzung einen interessanten Wandlungsprozeß erfahren.
(Jörg Hillebrand, Fono Forum, 09/98)

„Beim Meisterkonzert (…) spielten die Bläsersolisten der Deutschen Kammerphilharmonie neben Originalkompositionen (…) Auszüge aus Peter Tschaikowkys „Nußknacker“, die Andreas N.Tarkmann (…) eigens für die Bläsersolisten gesetzt hat. Lob verdient diese Zusammenstellung schon allein dafür, daß sich Tarkmann nicht bloß auf die berühmte Suite beschränkte, sondern auch weniger bekannte Teile aus dem Ballett aufnahm. Was seine Bearbeitung darüberhinaus wertvoll macht, ist der Blick, den sie auf die Musik eröffnet. (…) Darüberhinaus kommen Begleitfiguren und Nebenstimmen mehr zum Tragen, werden geradezu analytisch freigelegt.“
(N.N., Oldenburgische Volkszeitung, 8.12.98)

„Als Auftragskomposition für die Niedersächsischen Musiktage schrieb Andreas N.Tarkmann sein Melodram „Also sprach Einstein“, in dem er 28 Äußerungen, Aphorismen und skurille Bemerkungen Albert Einsteins musikalisch „übersetzt“ und zu einem Zyklus vereint. Dabei gelingt ihm eine intelligente Umsetzung der Aussprüche des großen Physikers. Die äußerst wirkungsvolle Musik steht in Übereinstimmung mit der textlichen Vorlage, indem der Komponist den Charakter der einzelnen Zitate erfasst und ihnen durch die Musik eine neue Dimension hinzufügt, gewissermaßen wie in Edelmetall gefasste Perlen.(…) Das Werk überzeugt und ist für das Repertoire eine echte Bereicherung.“
(Günter Bensch, Neue Musikzeitung, 11/2000)

„Eine Sammlung von sieben Verdi-Liedern hat jetzt das Staatsorchester Rheinische Philharmonie (…) im Koblenzer Görreshaus uraufgeführt. Unter dem Titel „Verdiana“ hat der Komponist und Arrangeur Andreas N.Tarkmann den Liedern die Ouvertüre zu Verdis Oper „I Lombardi“ vorangestellt – ein inhaltlicher Bogen besteht nicht. Stattdessen gab es eine handwerklich gelungene, in vielen Details verblüffende Aufwertung der Begleitung durch die geschickte Instrumentation Tarkmann. (…) Das sinnfälligste Beispiel für die Umarbeitung der Bearbeitung vom Klavier zum Kammerorchester ist allerdings „L´esule“: Nicht nur, dass Tarkmann im Vorspiel mit flirrenden Geigen einen herrlichen Anklang zur „Traviata“-Ouvertüre gefunden hat; in seiner klassischen Arien-Aufteilung (vom Recitativo bis zur Schlußstretta) vermeint man hier wirklich eine Opernarie im passendsten Gewand zu hören.“
(Claus Ambrosius, Rhein Zeitung, 01.02.2001)

„Eine ideale Voraussetzung also für Andreas N.Tarkmanns folgende „Verdiana“: Auch dieser hatte zum „Gelegenheitskomponisten“ Verdi gegriffen, allerdings als Komponist und Arrangeur. Als Meister feinsinniger Bearbeitungen traf der Hannoveraner damit erneut ins Schwarze. Denn Tarkmann hatte nicht nur die richtigen sieben aus zwanzig frühen, einfach gefassten Liedern für Singstimme und Klavier ausgesucht, sondern ihnen auch ein maßgeschneidert sitzendes Kolorit verpasst.“
(lms, Hannoversche Allgemeine Zeitung, 29.01.2001)

„Erstmals aufgeführt wurde eine Suite von sieben Nummern aus Johann Strauß´ Operette [die Fledermaus], die Andreas N.Tarkmann, ein in Holzbläserkreisen hoch geschätzter Arrangeur, für Bläsernonett und Kontrabass eingerichtet hat. Seine Version ist so gut gelungen, dass man erstaunlicherweise weder Streicher noch Sänger besonders vermisst, dafür aber sich um so eher wundert, wie viel kompositorische Kunstfertigkeit in Strauß´ Operettenpartitur wahrnehmbar wird.“
(N.N., Frankfurter Rundschau, 20.02.2001)

„Dass diese Form [der klassischen Harmoniemusikbesetzung] in Frankfurt so erfolgreich gepflegt werden kann, ist aber jenem Mann zu verdanken, der das Ensemble mit frischen Bearbeitungen versorgt: Andreas Tarkmann, auf Arrangements dieser Art geradezu spezialisiert, hat ein feines Ohr für ausgefeilte Bläserwirkungen. Wie sehr seine Bearbeitungen dem hypervirtuosen Potential der Bläser des Radio-Sinfonie-Orchesters Frankfurt gerecht zu werden vermögen, konnte er jetzt abermals beweisen: Beim Lunchkonzert des Hessischen Rundfunks im Sendesaal spielte das Antares-Ensemble die Uraufführung einer „Fledermaus“-Harmoniemusik, (…) die instrumentalen Effekt mit musikalischen Tiefgang in einzigartiger Weise verband.“
(bud., Frankfurter Allgemeine Zeitung, 19.02.2001)

„Umso durchschlagender gelang das mit Andreas N.Tarkmanns exzellenter Bearbeitung: unbekannte Lieder unter dem Titel „Verdiana“. (…). Was in der Klavierfassung allzu farblos klingt, hat sich durch die Instrumentationskunst des Bearbeiters zu einem dramatisch inspirierten Klangbild gemausert, das auch Verdi durchaus zur Ehre gereicht hätte.“
(Eckard Albrecht, Hildesheimer Allgemeine Zeitung, 07.08.2001)

„This disc gets off a cracking start, with a set of irrestible melodies from Smetana´s “The Batered Bride” brilliantly arranged for a wind ensemble by Andreas N.Tarkmann.”
(The Times, 11.08.2001)

“Und Trumpf der auch klanglich vorzüglichen Neuerscheinung ist die von Andreas Tarkmann faszinierend arrangierte Folge von “Greatest Hits” aus Smetanas Oper “Die verkaufte Braut”. Da dürfen die Bremer Bläser sich in puncto serenadenhafter Anmut und geistreichem Musizieren noch übertreffen.“
(L.B. Hannoversche Allgemeine Zeitung, 09.06.2001)

„Sein [Tarkmanns] Versuch, Verdi´s Lieder behutsam in das Genre einer Opernarie umzusetzen gelang. Betörend traten die Instrumente mit der Gesangsstimme in eine Art Dialog und schufen impulsive Weite.“
(fjo, Der Neue Tag Weiden, 01.10.2001)

„Andreas Tarkmann hatte 1996 die Opernmelodien [aus Smetanas „Verkaufter Braut“] für Bläseroktett, verstärkt durch Kontrabass, so gelungen arrangiert, als sei nie eine andere Besetzung vorgesehen gewesen.“
(Petra Sandhagen, Braunschweiger Zeitung, 12.11.2001)

„Wem das noch nicht reichte, dem wurde sogar noch ein Ballettbesuch spendiert. Denn zum Schluss gab´s [in dem Kammerkonzert der Bläser des NDR-Sinfonieorchesters Hamburg] noch Tschaikowky´s in einem hinreißenden Arrangement für neun Bläser von Andreas Tarkmann. Die Bilder dieser szenisch reichen Musik wurden so anschaulich und brillant erzählt, dass wohl niemand auf die Idee kam, den Tanz zu vermissen, der das musikalisch geschilderte Geschehen doch bloß verdoppelt.
(kra, Die Welt, 04.01.2002)

„Den Rahmen einer Harmoniemusik sprengte dann das Arrangement Tarkmanns von Georges Bizets „Carmen“. War noch das Vorspiel zum dritten Akt von großer innerer Ruhe getragen, kam dann mit der Habanera eine Dimension ins Spiel, die eher an eine Paraphrase über das berühmte Stück als an eine Harmoniemusik denken ließ. Hinreißend die Virtuosität, die Fähigkeit einzelne Instrumente klanglich miteinander verschmelzen zu lassen, die so auch für eine farbliche Erweiterung des Klanges sorgte.“
(Hans-Peter Groß, DeWeZet, 11.06.2002)

„Doch auch „Elfen“, „Handwerker“ und „Rüpel“ fanden nach Mitternacht in Gestalt des Albert Schweitzer Ensembles Einlass, Mendelssohns gesamte Schauspielmusik zu Shakespeares „Sommernachtstraum“ (in der genialen Bearbeitung für neun Bläser von Andreas N.Tarkmann) im Gepäck.“
(Volker Fries, Kölner Stadtanzeiger, 24.06.2002)

„Krönender Abschluss – inhaltlich wie musikalisch – ist Johann Strauss´“Fledermaus“. Andreas Tarkmanns Arrangement ist hinreißend in seiner Transparenz, seinem Reichtum an Abwechslung, seinem Gespür für das jeweilige Instrument und seinem musikalischen Witz.“
(Andreas Hauff, Frankfurter Rundschau, 22.08.2002)

„Noch geistreicher gelingt das Plädoyer für Verdi, wenn der extrem einfache Klavierpart durch eine ganz und gar kammermusikalische Instrumentierung ersetzt wird. Andreas N.Tarkmann gelingt mit seinen Bearbeitungen der Verdi-Romanzen das Kunststück, deren frühe Entstehungszeit vergessen zu lassen.“
(Ludolf Baucke, Hannoversche Allgemeine zeitung, 25.01.2003)

„Nicht weniger charakteristisch stellten sich die Bläser vor: der gebürtige Hannoveraner Andreas Tarkmann, ein ausgewiesener Arrangeur von Bläserfassungen und Harmoniemusiken, hat eine Suite aus der Ballettmusik zu „Romeo und Julia“ von Serge Prokofjew zusammengestellt. Dabei gelingt es ihm immer wieder, sich optimal in die Möglichkeiten der einzelnen Blasinstrumente hineinzudenken. Die Bläser des Chamber Orchestra of Europe wußten solche Kennerschaft zu schätzen und die Charaktere der Vorlage (…) plastisch auszuformen.“
(Harald Budweg, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 12.10.2003)

„Andreas N.Tarkmann unterlegt in „Also sprach Einstein“ Zitate des großen Forschers mit einem locker gewebten Klangteppich – so erhalten die moralischen Aussagen besonderen Nachdruck und die ironischen eine ganz spezielle Leichtigkeit.“
(Burkhard Wetekam, Hannoversche Allgemeine Zeitung, 23.10.2003)
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„Hier hätte man den Hut hochwerfen mögen, davor allerdings schon einmal bei den drei Konzertstücken für Violoncello und Bläseroktett. Arrangeur Tarkmann hatte aus drei Stücken Dvoraks eine Art dreisätziges Cellokonzert von durchaus stattlichem Charakter zusammengefügt (…) Schließlich die „Slawischen Tänze“ Dvoraks, herausgelöst aus den Opusreihen 46 und 72, jetzt in der raffiniert-spritzigen Bearbeitung Tarkmanns.
(Simon Neubauer, Weser-Kurier, 20.04.2004)

„Aus Bizets „Carmen“ zeugt bespielsweise die „Introduktion und Habanera“ vom Talent und Können Tarkmanns für anspruchsvolle Bearbeitungen. Die Liebe hat bunte Flügel – mit Witz und Kreativität lässt er das Thema als Variationsreihe durch verschiedene Instrumente wandern, die ihre Varianten jeweils in freiem Rhythmus präsentieren. Auch beim (…) Vorspiel zum 2.Akt vermisst der Hörer weder Instrumente wie Streicher oder Schlagzeug. Das letzte Charakteristikum ist wohl mit der Hauptgrund, der Tarkmanns Arrangements zu einem gelungenen macht.“
(Andrea Hampe, Magazin.Klassik.com, 26.06.2004)

„Rundum zufrieden konnte der anwesende Komponist [Andreas N.Tarkmann] mit der erfrischenden Vorstellung seines Werkes [der Mistkäfer] sein, und die jungen Zuschauer lauschten andächtig. Wie in vielen Programm-Musiken für Kinder hat Tarkmann den Tieren und Personen Leitmelodien und Instrumente zugeordnet, so dass ein Wiedererkennen gewährleistet ist. Die schwungvollen Sätze, etwa der kraftvoll-dynamische Marsch der Ameisen oder der herrliche Hochzeits-Walzer mit Anklängen an Kachaturians Ballett-Musik, haben Ohrwurm-Qualitäten.“
(Veronika Pantel, Westdeutsche Zeitung 08.06.2004)

„Die kurzen Stücke [in den „Verzauberten Instrumenten“] von Andreas N.Tarkmann kommen leicht synkopiert und farbenfroh daher, die Musik klingt auch für kleine Ohren nicht fremd. Der Mannheimer Komponist und Arrangeur, selbst ein Bläser, lässt die Kollegen gut aussehen, sogar wenn die Königskinder toben und dem König der Geduldsfaden reißt, oder wenn der böse Drachen die Instrumente ruiniert.“
(mk, Kölner Stadt-Anzeiger 14.10.2004)

„Die Tonbilder Tarkmanns sind nicht kryptisch modern, sondern in vertrautem musikalischen Ausdrucksvokabular geformt. Ihre Leuchtkraft gründet in reizvoller Instrumentierung und Entfaltung der den unterschiedlichen Instrumenten eigenen Klangfarbe. Klangskizzen sind es, die wie Noldeaquarelle leuchten.“
(Paul Erdmann, Eßlinger Zeitung 26.01.2005)

„Vollends zum Theater ohne Worte gerieten dann die abschließenden Ausschnitte aus der unverwüstlichen „Fledermaus“. Genial die Bearbeitung Tarkmanns, die immer dann etwas Eigenes für kurze Takte einbaut, das kurz aufhorchen lässt, wenn sich der Zuhörer zu sehr in der Sicherheit des Allzu-Bekannten, inneren Mitsummens wiegt, dann aber mit genüsslicher Süffisanz im Bekannten fortfährt. Alle sieben Sätze dieser Harmoniemusik wurden so zu Kabinettstückchen musikalischen Witzes.“
(Hans-Peter Groß, DeWeZet 31.05.2005)

„In der schönen Kammerfassung der „Kindertotenlieder“ [durch Andreas N.Tarkmann] blieb deren Substanz erhalten, mehr noch, die Expressivität scheint gegenüber der Orchesterfassung noch gesteigert.“
(Brigitta Schmid, Badisches Tagblatt 07.11.2005)

„Tarkmann hat von Humperdincks Oper [Hänsel und Gretel] eine leicht exportierbare Kammerfassung erstellt, die nur sieben Instrumentalisten erfordert und dafür erstaunlich gut klingt.“
(Jörg Hillebrand, Fono Forum, 04/2006)

„Bevor die Musiker des Staatstheaters [Darmstadt] unter der Leitung von Timor Oliver Chadik (…) loslegten, stellte der Komponist [Andreas N.Tarkmann] die Motive vor. „Dass das so schöne Musik gibt, obwohl die nur zupfen“,staunt Lennard (9), als die Streicher beim „nachlassenden Regen“ die Saiten ihrer Instrumente nur anreißen. Auch die anderen Motive treffen: Leicht grantig wirkt das dem Mistkäfer zugeordnete Fagott, zart die Geigenmelodie der Prinzessin, quäkend die Stimmen der Frösche in gedämpfter Trompete und Oboe. (…) Das intensiv musizierende Orchester und die Sprechkunst von Karin Klein machten das Stück zum kurzweiligen Erlebnis.“
(Melanie Neumann, Darmstädter Echo, 21.2.2006)

„Über Rufus Beck (…) muss man ohnehin nicht mehr viel sagen, und über Andreas N.Tarkmann, den begnadeten Arrangeur, auch nicht. (…) Vielleicht wäre es günstiger gewesen, die Uraufführung von Robert Schumanns ursprünglich für Klavier komponierten „Waldszenen“ im Arrangement von Tarkmann nicht durch eine Auswahl romantischer Gedichte zu teilen, auch wenn sie inhaltlich durchaus passten und Rufus Beck sie meisterlich belebte. Nur zerrissen sie leider die wundersamen Stimmungen, die Tarkmann mit seinen einfühlsamen Instrumentierungen zauberte. Zu gerne hätte man die Szenen bruchlos erlebt, um den vielschichtigen Gesamtklang besser geniessen zu können, der zuweilen wirkte, als würde er von einem einzigen Atem getragen“:
(Annette Becker, Frankfurter Rundschau, 11.07.2006)

„Wahrlich, eine fantastische Idee, diverse Schmankerln aus „Die Fledermaus“ von Johann Strauss und Offenbach-Operetten für Harmoniemusik zu setzen. Dass kein anderer als Andreas N.Tarkmann darauf kam, versteht sich fast von selbst. Kaum einer ist so umtriebig wie er, wenn es um Bearbeitungen für Bläser geht. (…) In der Tat ist Tarkmann ein Arrangeur erster Güte. Was seinen Schreibtisch verlässt, überzeugt vor allem mit einem Argument: es klingt schlicht und einfach (und hier können Sie, geneigte Leserschaft, euphorische Adverbien einsetzen wie zum Beispiel „unglaublich gut“, „traumhaft“ oder dergleichen, was mir als unabhängigem, sachlichem Rezensenten nicht so gut zu Gesicht stünde).“
(Benjamin Reissenberger, Klassik-com, 27.03.2007)

„Die Musik [Tarkmanns] spult flott ab, ist glänzend instrumentiert und lässt auch ein beachtliches Fingerspitzengefühl für die Darstellung spezifischer Charaktere und Stimmungen erkennen. Eine Aufgabe, an der Kapellmeister Daniel Jakobi und das Sinfonieorchester [Aachen] ebenso viel Spaß hatten wie die eloquente Sprecherin Elisabeth Ebeling.“
(Pedro Obiera, Aachener Zeitung, 2.9.2007)

„Die Bläser der Deutschen Kammerphiharmonie Bremen haben ein neues Album vorgelegt mit sogenannter „Harmoniemusik“. Opernouvertüren, Arien, Duette und Terzette bis hin zum Finale aus Mozart Opern findet man hier dargeboten durch ein Bläseroktett. Der Arrangeur Andreas Tarkmann hat die Bearbeitungen hörbar verfeinert oder durch eigene ersetzt. Tarkmanns wundervolles Arrangement zeigt: auch in dieser Besetzung lässt sich hochdramatische Musik spielen, mit existentiellem Ernst und einem Tiefgang, der sich sonst in den Harmoniemusiken schwerlich findet.“
(Oliver Cech, WDR 3 Hörzeichen, 21.1.2008)

„Wesentlich authentischer wirkte Andreas N.Tarkmanns Bearbeitung der ohne Geigen komponierten A-Dur-Serenade op.16. Hier waren Brahms´ Fortschritte auf dem Weg zur Sinfonie deutlich erkennbar, die Dialoge zwischen Streichern und Bläsern – nun auch mit einer Oboenstimme – erzeugten eine eigene Dramaturgie.“
(Dietholf Zerweck, Ludwigsburger Kreiszeitung, 14.4.2008)

„<Die verlorene Melodie> ist eine wunderbare und poetische Geschichte, die der Mannheimer Autor Eberhard Streul ersonnen und der Komponist Andreas N. Tarkmann kongenial für die Staatsphilharmonie [Ludwigshafen] vertont hat. Die Zuschauer erleben die einzelnen Orchesterstimmen, wie sich eine Melodie verändern, entwickeln, allein stehend oder in voller, vereinter Instrumentierung erstrahlen kann. … Gelungener kann man ein Kinderkonzert kaum gestalten.“
(Martin Vögele, Mannheimer Morgen, 16.5.2008)

„Tarkmanns Musik liefert die Grundlage [für die Kinderoper „Dornröschen“]. Die Klangwelt bei diesem Komponisten des Jahrgangs 1956 spricht unmittelbar an … Tarkmann zeigt mustergültig, wie man für Kinder komponieren kann – meilenweit entfernt von Zuckowski´schen Dünnpfiff, den Kindergarten und Grundschule à la „MeNuK“ (= Fächerverbund Mensch, Natur und Kultur) für Musik halten.“
(Johannes Adam, Badische Zeitung, 9.3.2009)

„…Auch Mendelssohn Bartholdys „Ein Sommernachtstraum“ faszinierte als poetische Nachtmusik. Andreas Tarkmann, in Hannover geborener Oboist, begnadeter Arrangeur und Komponist, hatte die orchestrale Schauspielmusik auf ein kleineres Bläserensemble mit Kontrabass übertragen. Hörner mit Fagotten verschmolzen im Notturno. Die Querflöte pointierte den Scherzocharakter, und im „Hochzeitsmarsch“ durfte das Ensemble nach Herzenslust zur Groteske aufspielen. Die Spiellust übertrug sich aus das Publikum, das seinen Applaus mit Bravorufen garnierte … Mehr von Andreas Tarkmann übrigens wird im kommenden Jahr zu hören sein. Dann wird eine vom Mädchenchor [Hannover] in Auftrag gegebene Kammeroper uraufgeführt.“
(Ludolf Baucke, Hannoversche Allgemeine Zeitung, 12.5.2009)

„...All das hat nichts zu tun mit den unsäglichen Einspielungen für Kinder, die den Markt überschwemmen. Und so ist man dankbar für jede Einspielung von Märchen, die sich noch das Geheimnisvolle bewahrt hat, was eben echte Märchen ausmachen. Wenn es zudem noch einem Komponisten gelingt, hierzu eine Musik zu schreiben, die eben diesen Namen verdient und nicht den Inhalt schnöde verdoppelt, sondern eine intelligente zweite Ebene der Wahrnehmung bietet, dann ist man vollends zufrieden.
Eben dies ist dem Komponisten Andreas N. Tarkmann mit seiner Komposition zu diesem Märchen [der Mistkäfer] gelungen. Tarkmann hat sich mittlerweile einen exzellenten Ruf auf diesem Gebiet erworben – zu recht. Dabei ist es kein leichtes Unterfangen, eine tonale, passende Musik zu schreiben, die nicht ins Triviale abgleitet. Verwiesen sei auf die beiden entzückenden Kleinode Hochzeitswalzer und Ameisenmarsch, Wenn dazu noch so ein exzellenter Sprecher wie Thomas Fritsch hinzukommt und das WDR Rundfunkorchester und Stefan Blunier, dann kann nur etwas Gutes entstehen, dass sich nicht nur an Kinder richtet, sondern auch Erwachsene begeistert, die sich ihren Sinn für Märchen bewart haben…In ihrer kindlichen Leichtigkeit erscheint mir die Musik von Andreas Tarkmann insgesamt intelligenter und kindgerechter [als die Mark Lothars], weil sie einfach mehr Raum bietet für eigene Reflexionen und Kreativität. Das ist ein kompositorisches Unterfangen, dessen Realisation man nicht unterschätzen sollte.
(Michael Pitz-Grewenig, Klassik-com, 17.7.2009)

 

 


 
  Quelle: Andreas N. Tarkmann, www.tarkmann.de